Neuerscheinung: Gedruckt und erblättert. Das Fotobuch als Medium ästhetischer Artikulation seit den 1940er Jahren

Burcu Dogramaci, Désirée Düdder, Stefanie Dufhues, Maria Schindelegger & Anna Volz (Hrsg.): GEDRUCKT UND ERBLÄTTERT. Das Fotobuch als Medium ästhetischer Artikulation seit den 1940er Jahren. Köln: Verlag Walther König 2015 (Schriftenreihe des Studienzentrums zur Moderne – Bibliothek Herzog Franz von Bayern am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, 3) - 280 Seiten mit 34 farbigen Abbildungen, € 28,00 (im Buchhandel erhältlich)


Fotografie im Buch hat bereits seit Erfindung der Kamerakunst im 19. Jahrhundert zentrale Bedeutung für die Vermittlung einer visuellen Kultur. Obgleich ihre digitale und analoge Präsenz in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen hat, sind wesentliche systematische Fragen zum Fotobuch als kreatives Medium bislang wenig thematisiert worden. Dieser Sammelband legt seinen Schwerpunkt auf das Fotobuch von den 1940er Jahren bis in die Gegenwart und versammelt Beiträge der jüngeren, kunstwissenschaftlichen Forschung. Diskutiert wird das Fotobuch als Medium künstlerischer Artikulation, in dem kulturhistorische Kontexte, gesellschaftliche und politische Agenden verhandelt werden. Aspekte der Autorschaft, die Produktionsbedingungen und narrativen Strategien würdigen die Urheber und ihre Konzepte. Gegenstand der Beiträge sind überdies die Bilddramaturgien sowie das Verhältnis von Bild und Text. Das Buch als Objekt wird in seiner materiellen Beschaffenheit, den Formaten und haptischen Qualitäten analysiert. Dabei steht nicht nur das Fotobuch als Gesamtkunstwerk im Blick, sondern auch die Entwicklungslinien, die Geschichte und Gegenwart des Fotobuches verbinden.

Subnavigation

Navigation