Vortrag Barbara Vinken

Termindetails

Wann

20.05.2015
von 18:30 bis 20:00

Art

Tagungsbeitrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragssaal Raum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Wiederkehr des Immergleichen: Wie in Maria Venus wiederkommt

Abendvortrag im Rahmen des Kolloquiums „L’Œuvre. Französische Kunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts“

Im naturalistischen Roman geht es angeblich nur um eins: um nichts als die nackte Wahrheit, die genau dokumentierte Realität in all ihren Facetten. De facto kehren im Gewand der Gegenwart die antiken Mythen zurück. Nana, die Große Cocotte, für die ganz Paris in einem ruinösen Kult entbrennt, entpuppt sich als die Verkörperung der Großen Mutter.

Prof. Dr. Barbara Vinken
Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanische Philologie an der Universität München. Davor war sie Lehrstuhlinhaberin in Hamburg und Zürich. Als Gastprofessorin lehrte sie an der École des Hautes Études en Sciences Sociales Paris, der New York University, der Université Michel de Montaigne in Bordeaux, der Johns Hopkins University und der Chicago University. 2015 wird sie am Wissenschaftskolleg zu Berlin forschen. Sie hat verschiedene Werke über die Renaissance, die Aufklärung und das 19. Jahrhundert geschrieben, insbesondere über Flaubert: Flaubert. Durchkreuzte Moderne, Frankfurt a.M.: Fischer 2009 (Flaubert Postsecular, Stanford: Stanford University Press 2015) und über die Theorie der Mode, der auch ihr jüngster Bestseller „Angezogen: Das Geheimnis der Mode“, Stuttgart: Klett-Cotta 2013 gewidmet ist. Barbara Vinken schreibt regelmäßig für DIE ZEIT, NZZ und CICERO.

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