Vortrag Barbara Vinken

Termindetails

Wann

31.01.2018
von 18:15 bis 19:30

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, München, Vortragssaal 242, II. OG

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Bel ami - Idolatrie in der Tyrannei

Im Rahmen der Vortragsreihe

Paris 1830-1900: Urbanität und öffentlicher Raum der Metropole.
In Zusammenarbeit mit der Kunsthalle München im Rahmen der Ausstellung „Gut Wahr Schön. Meisterwerke des Pariser Salons aus dem Musée d’Orsay“

 

Bel ami, der meistverkaufte französische Roman, erzählt die Geschichte des skrupellosen Aufstieges eines Kolonialoffiziers, der sich hochschläft und Paris perfider ausbeutet als Algerien. Die dritte Republik erweist sich dabei als tyrannische Idolatrie von Macht und Gold.

 

Barbara Vinken, Prof. Dr., Ph.D., ist seit 2004 Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1989 in Konstanz und 1991 in Yale promoviert, habilitierte sie sich 1996 in Jena. Bevor sie zur LMU wechselte, folgte sie Rufen auf die romanistischen Lehrstühle in Hamburg und Zürich. Sie war Gastprofessorin unter anderem an der Humboldt-Universität zu Berlin, der FU Berlin, der EHESS Paris, der NYU, der Johns Hopkins University, der ENS Paris und der University of Chicago. Zu ihren Werken zählen u.a. Flaubert. Durchkreuzte Moderne (2009), die Übersetzung Flaubert Postsecular (2015), Angezogen. Das Geheimnis der Mode (2013), die Anthologie Die Blumen der Mode. Klassische und neue Texte zur Philosophie der Mode (2016) und Braut Christi. Familienformen in Europa im Spiegel der sponsa (hrsg. mit Susanna Elm, 2016).

 

 

Die Teilnahme ist frei.

 

 

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Zentralinstitut für Kunstgeschichte