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 Photobook Africa. Tracing Stories and Imagery

Kerstin Pinther und Niklas Wolf (Hrsg.):

Photobook Africa. Tracing Stories and Imagery

Ludwig-Maximilians-Universität München und Zentralinstitut für Kunstgeschichte 2020
Online-Ressource

Ausstellungskatalog
102 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.

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Printausgabe vergriffen.

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Die Grace Kwami Sculpture(1993) des ghanaischen Künstlers Atta Kwami ist Künstlerfotobuch, raumgreifende Skulptur und Hommage an seine Mutter, die Keramikerin und Textildesignerin Grace Kwami, zugleich. Als performative Miniatur-Ausstellung wird die Arbeit in einer handgefertigten und mit Batik überzogenen Kiste transportiert. Bei Aufstellung erinnern die acht gefalteten und mit Fotografien, Entwürfen und Zeichnungen der Mutter beklebten Seiten des Buches an die (besonders in Westafrika mythologisch bedeutsame) Gestalt einer Spinne. Das Werk ist eines von insgesamt knapp 30 Fotobüchern aus und über Afrika, die in dieser Ausstellung gezeigt werden. Neben teils kanonisierten Werken der Dokumentarfotografie im Buch werden zeitgenössische Arbeiten einer jüngeren, vornehmlich afrikanischen FotografInnen-Generation, in den Blick genommen, unter ästhetischen und inhaltlichen Gesichtspunkten untersucht und präsentiert. Bezugspunkte ergeben sich zu folgenden Themen: Materialität im Fotobuch, „New Ways of Seeing“, „Tall Dreams“, Migration und Exil im Fotobuch, Archivierte Geschichte(n), Transitorische Räume.

Photobook Africa. Tracing Stories and Imagery ist ein Ausstellungsprojekt des Kunsthistorischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität München, das Rechercheergebnisse aus dem praxisorientierten Seminar „Fotobuch Afrika. Ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt“ im Wintersemester 2019 / 2020 am Zentralinstitut der Kunstgeschichte präsentiert.