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Dr. des. Joana Mylek

Preisträgerin Forschungspreis Angewandte Kunst 2023



Gruppe/n: Preistragende

Vita

Joana Mylek hat an der Freien Universität in Berlin und an der Sorbonne in Paris Kunstgeschichte studiert. Danach absolvierte sie zunächst ihr Volontariat in der Kunsthalle der HypoKulturstiftung in München und arbeitete dort danach zwei weitere Jahre als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Anschließend promovierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München im Rahmen des Graduiertenkollegs MIMESIS des Elitenetzwerks Bayern. Seit Januar 2023 ist sie Kuratorin im Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan in Selb.

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Dr. des Joana Mylek über ihre mit dem Forschungspreis Angewandte Kunst 2023 prämierte Dissertation „Die Kunst der Transformation. Zum Porzellan der Manufaktur Vincennes / Sèvres im 18. Jahrhundert“

PorzellanJoana Myleks Dissertation widmet sich dem französischen Porzellan der Manufaktur Vincennes/Sèvres im 18. Jahrhundert unter der Berücksichtigung seiner materialspezifischen Eigenschaften und deren Verknüpfung mit den komplexen Gesellschaftsstrukturen am französischen Hof. Zentrale Gedanken der Arbeit sind die dem Material eingeschriebene Idee der alchemistischen Transmutation sowie deren Auswirkungen auf die Körperpraktiken der französischen Eliten. Dies wird unter anderem an den täuschend echt wirkenden Porzellanblüten, Möbeln mit Porzellaneinlagen, Make-up-Töpfchen sowie Kaffee- und Tee-Servicen untersucht.

 

[Abbildung: Porzellanmanufaktur Vincennes und Jean-Claude Duplessis, Porzellanblumenstrauß, vor 1749, Frittenporzellan und feuervergoldete Bronze, H. 115 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, Inv. PE 707 © Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Adrian Sauer]