Der Central Collecting Point in München. Kunstschutz, Restitution, Neubeginn

Iris Lauterbach:

Der Central Collecting Point in München. Kunstschutz, Restitution, Neubeginn

München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2015 (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, 34)

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Der größte Teil der aus vielen europäischen Ländern stammenden nationalsozialistischen Raubkunst befand sich bei Kriegsende 1945 in Depots in der amerikanischen Besatzungszone. Die Sicherstellung und Rückführung dieser Kunstwerke sowie ausgelagerter deutscher Museumsbestände lag in der Hand der „Monuments, Fine Arts & Archives Section“ der amerikanischen Militärregierung. Das Buch behandelt die Geschichte der größten amerikanischen Kunstsammelstelle, des in den ehemaligen NSDAP-Gebäuden am Königsplatz in München eingerichteten Central Collecting Point. Ausländische Raubkunst wurde hauptsächlich von hier aus restituiert. Im Mittelpunkt stehen Standort, Einrichtung, Mitarbeiter und Arbeit der Institution in den Jahren 1945 bis 1949. Einzelne Restitutionsvorgänge werden exemplarisch untersucht. Die Geschichte des aus dem Collecting Point hervorgegangenen Zentralinstituts für Kunstgeschichte und die Ausstellungspolitik des Amerika-Hauses werden im Rahmen der „Re-Education“ und des Wiederaufbaus der Münchner und westdeutschen Kunst- und Kulturszene nach 1945 beleuchtet.

256 Seiten mit ca. 58 Farb- und 168 Schwarzweißabbildungen, € 24,90.

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