Vortrag Wolfgang Augustyn

Termindetails

Wann

23.02.2005
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Was Christus im Schilde führt: Fiktive Heraldik im Mittelalter

Zu den Phänomenen, an denen die seit dem 12. Jahrhundert immer stärker ausgeprägte gesellschaftliche Differenzierung erkennbar wird, gehört das Wappenwesen. Wappen dienten nicht nur zur Unterscheidung von Parteien oder Personen in Turnier oder Krieg, sondern - im Rahmen eines bald kodifizierten Regelsystems - auch als rechtsverbindliche Zeichen für Personen und Institutionen mit oft symbolhafter Funktion. Die allgemeine Vertrautheit mit Gebrauch und Funktion des Wappenwesens führte zu Analogiebildungen: In den Bildkünsten bediente man sich der Heraldik, um historische Personen oder Allegorien mit Hilfe erfundener Wappen näher zu charakterisieren, oder gebrauchte solche Wappen als alleiniges Instrument der Bildallegorese.

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