Vortrag Kai Kappel

Termindetails

Wann

26.01.2011
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Von der Wirkkraft siedlungspolitischer Visionen. Die Gartenstadt Wrocław-Sępolno/Breslau-Zimpel (1919-1935)

Zimpel war ein zentrales Siedlungsprojekt in der Ära des Stadtbaurats Max Berg, ein wichtiger reformerischer Beitrag, um der seinerzeit exorbitant hohen Bevölkerungsdichte Breslaus zu begegnen. Man reagierte hier zeitnah auf Postulate siedlungstheoretischer Schriften (insbesondere Bruno Tauts). Die Gartenstadt Zimpel ist somit ein sprechendes Beispiel für „Architektur, wie sie im Buche steht“.

Prof. Dr. Kai Kappel
Geb. 1962; Studium der Kunstgeschichte, Klass. Archäologie und Geschichte in Mainz, Heidelberg und Bonn, 1993 Promotion. Danach Wiss. Assistent am Mainzer Institut für Kunstgeschichte, Mitarbeit im Forschungsprojekt „Die Kirchen von Siena“. 2006 Habilitation in Mainz. Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Mainz (2007–08) und München (seit 2010), Lehraufträge u.a. in Berlin (HU und TU) und Dresden. Forschungen zur Kunst des Mittelalters und der Moderne, insbesondere zur Materialikonologie, Mittelalterrezeption, Reformbaukunst und zum modernen Kirchenbau sowie zur Geschichte der Fotografie.

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