Beitrag Astrid Wollmann

Termindetails

Wann

21.11.2014
von 16:00 bis 16:30

Art

Tagungsbeitrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragssaal Raum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Die Herstellungs- und Bedeutungsgeschichte von Chrom – Überlegungen zum Forschungsbedarf aus konservatorischer Sicht

Auch Chrom, das immaterielle Sinnbild der Moderne, unterliegt einem alterungsbedingten Wandel. Durch Korrosion wird die einst vollkommene Oberfläche gestört. Bis heute gibt es kein allgemein vertretbares Konservierungskonzept für Chromoberflächen, der Umgang mit der Materialveränderung variiert je nach Erwartungshaltung des Betrachters. Um Grundlagen für die Konservierung und Restaurierung historischer Chromoberflächen zu schaffen, gilt es sich ihrer materialhistorischen und kunsttechnologischen Erforschung zuzuwenden. Möglicherweise bieten materialtechnische Spezifika ungeahnte Einblicke in die Geschichte früher verchromter Objekte.

Dipl.-Rest. Astrid Wollmann
Die Restauratorin Astrid Wollmann absolvierte ihr Diplom an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart im Fach Konservierung und Restaurierung von archäologischen, ethnologischen und kunsthandwerklichen Objekten. Sie arbeitet im Landesmuseum Württemberg, ist Lehrbeauftragte an der SABK Stuttgart und freiberuflich in Restaurierungsprojekte und die Konservierungswissenschaften involviert.

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