Vortrag Hanns Christian Löhr

Termindetails

Wann

25.02.2016
von 19:00 bis 20:30

Art

Einzelvortrag

Wo

Hochschule für Musik und Theater München, Arcisstraße 12 (ehemals "Führerbau"), Kleiner Konzertsaal

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Neue Forschungen zum Sonderauftrag Linz. Raubkunst im Geflecht des polykratischen Staates

Öffentlicher Abendvortrag begleitend zur Winter School Provenance Research des "Forschungsverbunds Provenienzforschung Bayern"

Unter den verschiedenen Raubkunstorganisationen des 3. Reiches nimmt der „Sonderauftrag Linz“ eine besondere Stellung ein. Er gilt als bevorzugtes Projekt, mit dem Hitler seine Ziele auf dem Gebiet der Museen durchsetzen wollte. Der Sonderauftrag stand jedoch in der Konkurrenz mit anderen Institutionen. 1944 verlor er den Machtkampf gegen den Einsatzstab des Reichsleiters Rosenberg.

Dr. Hanns Christian Löhr
Hanns Christian Löhr, geboren 1961, studierte Geschichte und Philosophie in Hamburg und Bonn. 1992 promovierte er über die Gründung des modernen Staates Albanien. Löhr arbeitet als Redakteur und Historiker in Berlin.

Publikationen:
Der Kampf um das Volkseigentum. Eine Studie zur Privatisierung der Landwirtschaft in den neuen Bundesländern durch die Treuhandanstalt (1990-1994), Berlin 2002

Das Braune Haus der Kunst. Hitler und der 'Sonderauftrag Linz', Berlin 2005, zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage Berlin 2016

Der Eiserne Sammler. Die Kollektion Herrmann Göring. Kunst und Korruption im „Dritten Reich“, Berlin 2009

Hitlers Linz. Der »Heimatgau des Führers«, Berlin 2013

sowie Mit-Herausgeber der
"Linz-Datenbank" (2008): http://www.dhm.de/datenbank/linzdb/
und der "Datenbank zur Sammlung Göring" (2012): http://www.dhm.de/datenbank/goering/dhm_goering.php?seite=9

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