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Klosterkultur in Bayern vor der Säkularisation - zwischen Heilsgeschichte und Aufklärung

Iris Lauterbach (Hrsg.):

Klosterkultur in Bayern vor der Säkularisation - zwischen Heilsgeschichte und Aufklärung

München: Zentralinstitut für Kunstgeschichte 2011 (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, 28)

ISBN: 978-3-9806071-7-9

128 Seiten mit 40 Farb- und 46 Schwarzweißabbildungen, € 15,00 (zzgl. Porto).
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Erhältlich im Buchhandel oder über das Zentralinstitut für Kunstgeschichte:
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Katharina-von-Bora-Straße 10
80333 München
Deutschland
verwaltung@zikg.eu
Fax: +49 /89/289-27609
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Die Klosterkultur in Altbayern im 18. Jahrhundert bildet den Horizont dieses Bandes. Das Augenmerk liegt gleichwohl auf der Geschichte des 1146 gegründeten, ältesten altbayerischen Zisterzienserstifts, Raitenhaslach bei Burghausen an der Salzach. Die Abtei Raitenhaslach eignet sich als Ausgangspunkt eines regionalen und überregionalen Vergleichs in der für die süddeutsche Kunst- und Kulturgeschichte zentralen Epoche des späten Ancien Régime. Im demBand geht es – außer um konkrete Fragen zur Baugeschichte und Ausstattung von Raitenhaslach – um Konkurrenzen und um künstlerische sowie politische Strategien der bayerischen Klöster. Der Paradigmenwechsel der bayerischen Kirchenpolitik zwischen Konfessionalisierung und Aufklärung lässt sich als Rahmen auf die gesamte süddeutsch-österreichische Klosterkultur im 18. Jahrhundert beziehen: von der Phase gegenreformatorischer Selbstbehauptung und Stabilisierung bis zur Öffnung gegenüber einer rationalistischen Wissenskultur im Kontext aufgeklärt absolutistischer Nützlichkeitserwartungen.

Der Band geht auf eine Tagung zurück, die am 24. und 25. Juli 2009 am Zentralinstitut für Kunstgeschichte stattfand.

Mit Beiträgen von:
Sibylle Appuhn-Radtke, Peter Hersche, Wolfgang Hopfgartner, Paul Huber, Hans Lange, Franz Matsche und Andrea Teuscher.