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Dr. des. Julian Volz

Stipendiat des Landes Niedersachsen am Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Dauer des Stipendiums: 2026 bis 2027


Zimmer: 144

E-Mail:

Abteilung/en: Forschung
Gruppe/n: Fellows

Vita

Julian Volz studierte Politikwissenschaften und Sozialpsychologie in Frankfurt am Main und Lyon sowie „Kulturen des Kuratorischen“ an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seine Dissertation verfasste er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg „Kulturen der Kritik“ der Leuphana Universität Lüneburg. In dieser untersucht er anhand von Installationen und Performances der Künstler*innen Mathieu Kleyebe Abonnenc, Yasmina Reggad, Adeline Rosenstein, Zineb Sedira, Massinissa Selmani und Bouchra Khalili Formen künstlerischer Vergegenwärtigungen von antikolonialen Filmen und Radiopraktiken aus dem Algerien der 1950er bis 1970er Jahre.

Julian Volz arbeitet auch als freier Kurator, Kulturjournalist, Filmemacher und Herausgeber. Kuratorische Projekte realisierte er unter anderem am Künstler*innenhaus Dortmund, am Haus der Kulturen der Welt Berlin, für das Theater Oberhausen, die Kunsthalle Darmstadt und die Galerie Anton Janizewski. Seine journalistischen Texte erschienen etwa in Sabzian, Texte zur Kunst, Gallerytalk und Missy Magazine. Er ist Mitherausgeber mehrerer Sammelbände, dazu zählen Scenes of the Avant-Garde. Networks, Temporalities and Transformational Power (mit Beate Söntgen und Katharina Tchelidze, diaphanes, 2026, im Druck), Radical Desires. French Gay Liberation and Anticolonial Critique (mit Hauke Branding, diaphanes, 2025) sowie Für Hans-Jürgen Krahl. Beiträge zu seinem antiautoritären Marxismus (mit Meike Gerber und Emanuel Kapfinger, Mandelbaum, 2022).

Zudem war Volz für das Goethe-Institut Brüssel (2017–2022) und das Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen (2014–2016) in der kulturellen Programmarbeit tätig.