Ausstellung "Karl Friedrich Schinkel"

Termindetails

Wann

30.05.2001 um 20:15 bis
10.08.2001 um 20:30

Art

Ausstellung

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Lichthof Nord, I. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Karl Friedrich Schinkel - Das architektonische Werk heute. Fotografien von Hillert Ibbeken

Die von der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz (SMPK) übernommene Ausstellung ist in München in einer Auswahl zu sehen und wird anschließend in Breslau, Edinburgh und London gezeigt. Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) zählt zu den bedeutendsten Architekten des 19. Jahrhunderts. Ausstellung im Zentralinstitut für Kunstgeschichte 31. Mai - 27. Juli 2001 verlängert bis 10. August 2001 Mo – Fr, 10 – 20 Uhr Karl Friedrich Schinkel - Das architektonische Werk heute Fotografien von Hillert Ibbeken. Die von der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz (SMPK) übernommene Ausstellung ist in München in einer Auswahl zu sehen und wird anschließend in Breslau, Edinburgh und London gezeigt. Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) zählt zu den bedeutendsten Architekten des 19. Jahrhunderts. Seit 1810 Mitglied der Oberbaudeputation der obersten Baubehörde Preußens und seit 1830 bis zu seinem Tode Oberlandesbaudirektor, bestimmte er wie kein anderer das Baugeschehen in Preußen, das sich vom Rheinland bis nach Ostpreußen, von Pommern bis Sachsen erstreckte. Obwohl Schinkel auch nach seinem Tod weiterhin hohes Ansehen genoss, gingen einige seiner Bauten bereits im 19. Jahrhundert verloren. Zwei Weltkriege und die Abrisswelle nach 1945 haben zum Verlust weiterer Schinkel-Bauten geführt. Dennoch ist das erhaltene Werk sehr umfangreich. Weltberühmt sind seine repräsentativen Gebäude in Berlin und Potsdam, wie das Alte Museum, die Neue Wache, das Schauspielhaus, die Nikolaikirche und das Schloss Charlottenhof. Weniger bekannt sind seine Profan- und Kirchenbauten in den ehemaligen preußischen Provinzen. Besonders die Bauten Schinkels in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie in Polen dürften der breiten Öffentlichkeit unbekannt sein, da diese Landschaften im Rahmen des Schinkelschen Lebenswerkes erst noch bearbeitet werden. Der Geologe Hillert Ibbeken, geb. 1935, beschäftigt sich seit über vier Jahrzehnten mit Architekturfotografie. Bekannt sind seine Arbeiten zu Berliner Dorfkirchen sowie seine Aufnahmen der Feldsteinkirchen im Fläming. Er hat über 150 Kirchen, Schlösser, Denkmäler und technische Bauwerke Schinkels an rund 96 Orten von Kap Arkona/Rügen bis Coburg, von Danzig bis Aachen aufgesucht und fotografiert. 34 dieser Orte liegen im heutigen Polen und 62 in Deutschland. Die ausgestellten Fotografien sind eine Auswahl aus den insgesamt 350 Aufnahmen, die Hillert Ibbeken im Zeitraum von 1998 bis 2000 angefertigt hat. Sie wurden mit einer Linhof Kardan Bi aus dem Jahre 1962 aufgenommen, im Format 4 x 5 inch (10,2 x 12,7 cm), mit den Objektiven Symmar 240 und 150 mm sowie Super Angulon 90,75 und 47 mm auf Agfapan APX 100 Film, abgezogen auf Ilford Multigrade Papier.

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