Vortrag Claudia Hattendorf

Termindetails

Wann

01.06.2016
von 19:00 bis 20:00

Art

Tagungsbeitrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragssaal 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Bild und Augenzeugenschaft. Visuelle Wahrheitsbezeugungen in Frankreich um 1800

Vortragsreihe „Aspekte französischer Kunst, 1650-1800“

In der Zeit um 1800 entstanden vermehrt Bilder in unterschiedlichen Medien, die auf zeitgenössische Ereignisse Bezug nahmen. Sie trugen zur Konstituierung einer gesellschaftlichen Realität bei, so dass Diskurse und Praktiken der Authentifizierung von und mit Bildern besondere Aufmerksamkeit verdienen. Ein Phänomen dieser Art wird anhand einer vorwiegend französischen Bildproduktion exemplarisch in den Blick genommen, nämlich Konstruktionen von Augenzeugenschaft in und mit Bildern.

Prof. Dr. Claudia Hattendorff
ist seit 2008 Professorin für Kunstgeschichte am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen mit gleichzeitiger Kooptierung im dortigen Institut für Kunstgeschichte. Nach ihrem Studium in Hamburg und London wurde sie 1995 mit einer Arbeit über Künstlerhommagen im 19. und 20. Jahrhundert promoviert. Danach war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Politische Ikonographie im Warburg-Haus in Hamburg, als Wissenschaftliche Volontärin an der Staatsgalerie Stuttgart sowie als Hochschulassistentin am Kunstgeschichtlichen Institut der Philipps-Universität Marburg tätig. Ebendort habilitierte sie sich 2005 mit der Schrift „Napoleon I. und die Bilder“. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Bildkultur des 19. Jahrhunderts, die europäische und amerikanische Kunst nach 1945 und Fragen der Transkulturalität in der zeitgenössischen Kunst.

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