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Vortrag // Katrin Kogman: Jüdische Bildsprachen der Vormoderne: Forschung zu Formen, Inhalten, Identitäten

Termindetails

Wann

06.07.2022
von 18:45 bis 19:15

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, München, Vortragssaal 242, II. OG

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Die Erforschung jüdischer Bildsprachen seit den 1920er Jahren stand durchaus im Zeichen des “Schismas”. Prominent waren die Methoden Panofskys und Weitzmanns, die oft in Kombination angewandt wurden, besonders auch in der Erforschung der Beziehungen zwischen christlicher und jüdischer Kunst. Unter der Annahme, dass es jüdische Stile nicht gab, spielte die Formenanalyse nur eine zweitrangige Rolle. Der Vortrag wird diese Entwicklung zunächst kurz skizzieren, um dann jüngere Methoden in den Blick zu nehmen. Der Schwerpunkt liegt auf Fällen, in denen der Kulturaustausch und damit auch Formfragen prägend sind.

Albrecht Dürer, „Großer Triumphwagen“, Ausschnitt

Katrin Kogman ist Professor für Jüdische Studien an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster. Nach dem Studium der Judaistik und Kunstgeschichte lehrte sie seit 1996 an der Ben-Gurion University of  the Negev in Beer Sheva. 2015 gewann sie eine Alexander von Humboldt- Professur und nahm einen Ruf nach Münster an. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Bild- und Buchkultur jüdischer Gesellschaften im Mittelter, sowie transkulturelle Verflechtungen, die ihren Niederschlag in der jüdischen Kunst finden.

[Abbildung:  Albrecht Dürer, „Großer Triumphwagen“, Ausschnitt]

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Der Vortrag ist Teil der vierteiligen Vortragsreihe „Formfragen: Stil und Inhalt in der deutschen Kunstwissenschaft"