Workshop // Wikibases, Knowledge Graphs und Wikidata
Termindetails
Wann
von 10:00 bis 13:00
Art
Wo
Expertengespräch mit Max Kristen, LMU München, Lozana Rossenova, TIB Hannover und Ruth von dem Bussche, Düsseldorf | Moderation Johannes Griebel und Georg Schelbert.
Im Gespräch mit den geladenen Gästen werden die Potentiale des Online-Datenmanagementsystems Wikibase für Aufbau und Betrieb eines kunsthistorischen Knowledge Graphen am ZI diskutiert. Im Projekt kunst.bild.daten wurden umfangreiche Erschließungsdaten zu den auf den Fotos abgebildeten Bau- und Kunstwerken generiert. Im Mittelpunkt steht nun die Frage, wie sich diese im Format einer Wikibase zum multiperspektivischen Knowledge Graphen ausbauen lassen und wie die Interaktion mit dem globalen Wissenssystem Wikidata und den damit verknüpften Normdatenrepositorien gestaltet werden kann.
EXPERTEN/IN:
// Max Kristen hat Informatik an der LMU, u.a. bei Francois Bry studiert und ist derzeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) im renommierten Akademieprojekt „Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland“ (CbDD) tätig, welches von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften betreut wird. Er ist ein Co-Initiator von WikiFAIR, einer Initiative, die den Einsatz von Wikidata und anderen Wikimedia-Syestemen für offene Kulturdaten fördern möchte.
// Lozana Rossenova hat Kunst und Design in New York studiert, bevor sie nach Großbritannien zog, um einen Masterstudiengang am Department of Typography and Graphic Communication der University of Reading zu absolvieren. Von 2016 bis 2021 war sie Doktorandin am Centre for the Study of the Networked Image der London South Bank University, wo sie sich mit Fragen der Präsentation Archiven digitaler Kunst beschäftigte. Derzeit ist sie Postdoc am Open Science Lab der TIB (Deutsche Nationalbibliothek für Wissenschaft und Technik, Hannover) und arbeitet im Projekt Wikibase4Research im NFDI4Culture-Konsortium. Seit Januar 2026 leitet Rossenova auch das EU-HORIZON-Projekt ECHOLOT, Teil des European Culture Heritage Clouds.
// Ruth von dem Bussche arbeitete in verschiedenen Fotoarchiven – darunter die Bibliotheca Hertziana in Rom, das Kunsthistorische Institut in Florenz und das Bildarchiv des Medienzentrums für Westfalen – mit Schwerpunkten in der kunsthistorischen Dokumentation und fotohistorischen Forschung. Seit 2007 ist sie als freiberufliche Beraterin in kunsthistorischen Daten- und Infrastrukturprojekten tätig, zuletzt mit Fokus auf Provenienzforschung. Ihre aktuellen Projekte umfassen die KI-gestützte Erschließung von Archivbeständen, die Katalogisierung von Kulturgütern, die Verarbeitung von Kunsthandelsdaten, sowie die praktische Anwendung semantischer Webtechnologien. Sie ist derzeit als Dienstleisterin für das Projekt kunst.bild.daten tätig.
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TEILNAHME: Die Veranstaltung findet nur vor Ort statt und richtet sich an Projektmitglieder, Mitarbeitende des ZI und interessierte Gäste. Anmeldung bitte unter kunst.bild.daten@zikg.eu.