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Festvortrag Jutta-Held-Preis 2026 // Kathrin Rottmann: Kunstgeschichte und Neue Rechte. Deutsch-französische Freundschaften

Termindetails

Wann

15.07.2026
von 18:15 bis 20:00

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, München, Vortragssaal 242, II. OG + online

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Die meisten sozial- und politikwissenschaftlichen Studien sind sich einig, dass die Kultur in der Selbstbestimmung der Neuen Rechten eine zentrale Rolle spielt. Sie beziehen sich in der Regel auf die Theorien der Neuen Rechten, die unter dem Schlagwort der Kulturhegemonie strategisch Kunst und Kultur für ihre Zwecke beansprucht. Der Vortrag analysiert exemplarisch, inwiefern die Kunstgeschichte Teil dieser Strategien ist.

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Dr. Kathrin Rottmann leitet am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum das Forschungsprojekt „Industrielle Produktionsweisen in der Kunst des globalen Nordens im 20. und 21. Jahrhundert. Studien in Kunst und Fabriken“ und vertritt derzeit die Professur für Theorie und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie erforscht gemeinsam mit Prof. Dr. Friederike Sigler (Universität Wien) das Verhältnis von Kunst und der (Neuen) Rechten und betreibt zusammen mit Clara Heggemann, Jelka Schäfer, Friederike Sigler und Wim Zimmermann die Publikationsplattform leftarthistories.org.

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2026 wird der Jutta-Held-Preis an Rhea Dehn Tutosaus für ihre Dissertation „Grenzquerende Verbindungen: Ästhetiken der Körper, Bewegungen und Grenzerfahrungen in der zeitgenössischen Kunst“ vergeben.

Der internationaler Förderpreis wird jährlich von dem Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München für herausragende kunsthistorische Forschungsarbeiten mit gesellschaftspolitischer Perspektive vergeben. Er ist gestiftet von der Stiftung Kritische Kunst- und Kulturwissenschaften.

Der 2021 gestiftete Preis erinnert an die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Jutta Held (1933-2007), eine der ersten Universitätsprofessorinnen ihres Faches, und würdigt ihr Engagement für eine sozial- und gendergeschichtlich orientierte Kunst- und Kulturwissenschaft. Ziel der Preisvergabe ist die Förderung kritischer Ansätze in der Kunstgeschichte im Sinne von Jutta Held.

 

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TEILNAHME: Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Veranstaltung wird parallel via Zoom übertragen. Dem Zoom-Meeting können Sie unter folgendem Link beitreten: 
https://us02web.zoom.us/meeting/register/UaSWLFRGQi27s564efLXeg. Das Mitschneiden der Veranstaltung oder von Teilen der Veranstaltung sowie Screenshots sind nicht gestattet. Mit der Teilnahme akzeptieren Sie diese Nutzungsbedingung. 

 

 

 

Verweise
Jutta-Held-Preis
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