Veranstaltungen
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- Ausstellung // Corinth werden! Der Künstler und die Kunstgeschichte
- 23.10.2025
- - 06.03.2026
- Zum 100. Todestag des Künstlers richtet das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München die Ausstellung „Corinth werden! Der Künstler und die Kunstgeschichte“ aus. Im Zentrum steht dabei nicht so sehr Corinths Werk, sondern vielmehr die Geschichte seiner kunsthistorischen Einordnung und öffentlichen Wahrnehmung.
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- Vortrag // Bernhard Maaz: Leo von König und Rainer Maria Rilke: Korrespondenzen, Lektüren, Reminiszenzen
- 11.02.2026 18:15
- - 19:45
- Der Porträtmaler Leo von König (1871–1944) hat einen klangvollen Namen und hinterließ ein großes Werk, doch die zugehörigen, weithin verstreuten Schriftquellen sind kaum zugänglich. Seine Person mit ihren Vernetzungen zu Künstlern und Dichtern wie Käthe Kollwitz und Gerhard Marcks, zu Rainer Maria Rilke und Rudolf Alexander Schröder sowie zu Personen des öffentlichen Lebens verdient hohes Interesse. Mit einem umfangreichen Forschungsvorhaben werden derzeit erstmals seine Briefe, Schriften und Notate quellenkritisch, kunst- und literaturhistorisch erschlossen.
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- 38. Deutscher Kongress für Kunstgeschichte 2026 | wissen
- 25.02.2026
- - 28.02.2026
- Veranstaltet vom: Deutschen Verband für Kunstgeschichte e.V., vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte München und vom Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München
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- KUNST-SONNTAG im Zentralinstitut für Kunstgeschichte – KUNST-GESCHICHTE entdecken // Frauen hinter der Kamera. Fotografische Perspektiven aus der Photothek des ZI
- 08.03.2026 11:00
- - 12:00
- Zum internationalen Frauentag richten wir den Blick auf eine Auswahl von Arbeiten von über 100 Fotografinnen aus den Beständen der Photothek des ZI | Mit Franziska Lampe und Georg Schelbert, ZI
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- Workshop // Esther Löffelbein: Venezianische Porträtzeichnungen um 1500. Materialität und Medialität
- 10.03.2026 12:00
- - 13:00
- Preisträgerin Wolfgang-Ratjen-Preis 2025
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- Workshop // David Sadighian
- 11.03.2026 11:45
- - 12:45
- Preisträger Theodor-Fischer-Preis 2025
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- Colloquium on Provenance and Collection Research XVI
- 11.03.2026 12:45
- - 19:30
- Wiedergutmachung and Provenance Research: Accessing and Comprehending the Paper Trail
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- Workshop // Rebecca Welkens: Forgeries and Networks (ForNet): The Mittheilungen des Museen-Verbandes and forgery networks in the 20th century
- 18.03.2026 12:00
- - 13:00
- Preisträgerin Wolfgang-Ratjen-Preis 2025
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- Workshop // Resources of Printmaking – Printmaking as Resource. Shifting Perspectives on Early Modern Print
- 18.03.2026
- - 20.03.2026
- Printmaking has long been viewed as secondary to canonical art forms. Its reproducibility, technical variety, and ties to craft and commerce have obscured its theoretical and aesthetic value. This workshop proposes a methodological shift: to approach early modern printmaking on its own terms. Illuminating ecocritical and relational insights, it reassesses the medium as both a consumer and a generator of resources.
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- Vortrag // Susan Dackerman: The Paleontology of Print. Lithographic Limestone and the Nature of Reproducibility
- 18.03.2026 18:15
- - 19:30
- Abendvortrag im Rahmen des Workshops „Resources of Printmaking – Printmaking as Resource"
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- Workshop // Anne Ilaria Weiß: Import aus Paris. Funktion und Rezeption von Mobiliar aus Paris an Höfen des Heiligen Römischen Reichs 1680–1763 (AT)
- 25.03.2026 12:00
- - 13:00
- Preisträgerin Forschungspreis Angewandte Kunst 2024
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- Vortrag // Julia Gelshorn: Einfluss, Übertragung, Ausdünstung: Modelle künstlerischer Wirksamkeit bei Sigmar Polke und seinen Zeitgenossen
- 25.03.2026 18:15
- - 19:45
- Der Vortrag findet im Rahmen des Studientags „Kontaminierte Kunst? Von Polkes Materialpolitik zu Gefährdung als künstlerischer Strategie“ statt.
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- Studientag // Kontaminierte Kunst? Von Polkes Materialpolitik zu Gefährdung als künstlerischer Strategie
- 26.03.2026 09:30
- - 17:00
- Der Studientag untersucht aktuelle Evokationen von Gefährdung durch Kunst ausgehend von Polkes ironisierter Materialpolitik. Im Fokus stehen Kontinuitäten und Brüche von den 1960er-Jahren bis heute bezüglich ästhetischer und ‚politischer‘ Bedürfnisse eines auf Erfahrungsästhetik ausgerichteten Publikums.
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- Vortrag // Änne Söll: „Kraftvolle Brust, kühner Nacken, prachtvolle Männlichkeit!“ Aktfotografie männlicher Körper seit 1930
- 15.04.2026 18:15
- - 20:00
- Warum schauen wir bis heute immer wieder fasziniert auf nackte Männerkörper, die durch Muskeln und damit als „stark“ definiert werden? Ausgehend vom Fotoband „Der Männliche Körper“ (h.g. von Emil Schaeffer, erschienen in der Schauband-Reihe (SB) des Orell Füssli Verlag 1931) und seinen minutiös ausgeleuchteten und muskeldefinierten Athletenkörpern, werde ich mich mit der widersprüchlichen Entwicklung der Aktfotografie des männlichen Körpers beschäftigen. Welche fotografischen Darstellungsmodi und Konventionen gelten für den männlichen Körper seit 1930? Wie werden (stereotype) Männerkörper durch die Fotografie etabliert; verbreitet, aufgenommen und wie werden diese zugleich unterwandert?
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- KUNST-SONNTAG im Zentralinstitut für Kunstgeschichte – KUNST-GESCHICHTE entdecken // Reichsautobahn und „Demeter“-Kompost: Die völkische „Gartenkunst“ des Landschaftsarchitekten Alwin Seifert und seine Wirkung auf die Ökologiebewegung nach 1945
- 19.04.2026 11:00
- - 12:00
- Der Münchener Landschaftsarchitekt Alwin Seifert (1890–1972) verband sein Konzept einer „bodenständigen Gartenkunst“ mit völkischen und antisemitischen Ansichten. Ausgehend von der Installation „Blut und bodenständig“, die von März bis Mai 2025 im Amerikahaus München zu sehen war und sich aus einer künstlerisch-forschenden Perspektive mit Seifert auseinandersetzte, gibt der Künstler Beo Tomek Einblicke in Seiferts Wirken und Verständnis von „Gartenkunst“ | Mit Beo Tomek
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- Current Research // Lektüreseminar am ZI mit Gerardo Boto Varela: Historiographical and methodological perspectives in the research on Romanesque Spanish cathedrals
- 22.04.2026 14:15
- - 16:00
- Das Lektüreseminar diskutiert jüngst publizierte Arbeiten oder aber weitgehend abgeschlossene Manuskripte. Die Texte werden im Voraus an die Teilnehmenden verschickt und dann gemeinsam mit den Autorinnen und Autoren diskutiert.
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- The Hugo Helbing Lecture 2026 // Michael Hutter: Glanz und Elend der Kunstgütermärkte
- 22.04.2026 18:15
- - 19:30
- Die Hugo Helbing Lecture zur Erforschung des Kunstmarkts erinnert einmal im Jahr an das Wirken Hugo Helbings. Sie fand erstmals 2016 anlässlich der Schenkung von annotierten Auktionskatalogen aus seiner Firma an das Zentralinstitut für Kunstgeschichte statt.
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- Vortrag // Jacopo Galimberti: Fahrräder, Wälder und Selfies: die rechtsextreme Naturästhetik von Björn Höcke
- 06.05.2026 18:15
- - 19:45
- Björn Höcke zählt zu den bekanntesten Akteuren der AfD und ihrer sogenannten „völkischen“ Strömung. Unter Rückgriff auf Ansätze der Kritischen Theorie sowie der Kunstgeschichte analysiert der Vortrag Höckes Instagram-Auftritt und untersucht sowohl die Kohärenz als auch die Widersprüche seiner politischen Ikonographie. Im Fokus stehen dabei die ästhetischen Strategien seiner Selbstinszenierung ebenso wie deren Verflechtungen mit dem historischen Bildrepertoire der extremen Rechten. | Organisiert von der Forschungsgruppe „Kunst, Umwelt, Ökologie“ am Zentralinstitut für Kunstgeschichte.
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- KUNST-SONNTAG im Zentralinstitut für Kunstgeschichte – KUNST-GESCHICHTE entdecken // Zwischen Sammellust und Sammelfrust: Illustrierte Sammlungskataloge im Druck, 1600–1800
- 10.05.2026 11:00
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- Präsentation von ausgewählten Sammlungskatalogen im Großen Lesesaal | Mit mit Ulrich Pfisterer, Ann-Kathrin Fischer und Anna Carrarini, Zentralinstitut für Kunstgeschichte
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- Vortrag // Ulinka Rublack: Colonial Dürer: Cloth, Sugar and Aztec Treasures
- 13.05.2026 18:15
- - 19:15
- In 1520, the artist Albrecht Dürer travelled from Nuremberg to Antwerp. This lecture argues that his diary tells us about the function of art and culture in an age of new Atlantic colonial commerce. This means to inscribe Dürer into a new narrative of the German Atlantic´s involvement with colonialism and more broadly to show how art functioned as one important media of building new and transnational economic and political networks among rulers, aristocrats, officials, humanist scholars, financiers and merchants. Dürer´s commentary on Aztec artefacts needs to be placed in this colonial context.